Löse, was dich zurückhält und finde Klarheit und innere Ruhe.
 

Hypnose vs. Mesmerismus

In meiner Praxis arbeite ich mit zwei unterschiedlichen Ansätzen: Hypnose und Mesmerismus

Beide ermöglichen Zugang zu tieferen Ebenen, setzen jedoch an unterschiedlichen Punkten an.

Hypnose in Kürze

  • arbeitet mit Gedanken, Gefühlen und inneren Bildern
  • nutzt Sprache und Vorstellung
  • ermöglicht bewusstes Erkennen und Verarbeiten
  • Zugang über das innere Erleben im Geist

Mesmerismus in Kürze

  • arbeitet direkt über den Körper und das Nervensystem
  • kommt mit sehr wenig Sprache aus
  • wirkt über körperliche Wahrnehmung und Regulation
  • Zugang direkt über den Körper

Was ist Hypnose

Hypnose ist ein Zustand tiefer Entspannung und innerer Konzentration. Du bist dabei nicht bewusstlos, sondern geistig wach und aufmerksam. Es ist ein natürlicher Zustand, den du vielleicht kennst, zum Beispiel, wenn du in einen Film eintauchst, gedankenverloren unterwegs bist oder kurz vor dem Einschlafen in deinen eigenen Gedanken verweilst.

In der Hypnose richtet sich der Fokus weg vom Aussen und hin zum Inneren. Genau dort setzen wir an. Gedanken, Erinnerungen und innere Zusammenhänge können bewusster wahrgenommen werden. Viele innere Spannungen, Blockaden oder Ängste entstehen auf unbewusster Ebene. In der Hypnose öffnen wir den Zugang zu genau diesen tieferen Schichten. Dort liegen oft nicht nur die Ursachen, sondern auch die Lösungen.

Was ist Mesmerismus

Mesmerismus folgt einem anderen Ansatz. Hier steht nicht das Denken im Vordergrund, sondern der Körper. Es wird bewusst mit sehr wenig Sprache gearbeitet. Es geht nicht darum, etwas zu analysieren, zu verstehen oder sich innerlich Bilder vorzustellen.

Im Mesmerismus entstehen meist keine inneren Bilder und gedanklichen Prozesse im Kopf. Der Verstand tritt in den Hintergrund. Die Arbeit setzt direkt im Nervensystem und im körperlichen Empfinden an; dort, wo viele Spannungen und Muster tatsächlich verankert sind. Durch ruhige, gezielte Abläufe kann sich ein Zustand einstellen, in dem dein Körper beginnt, sich selbst zu regulieren und neu auszurichten.

Wie wirkt Hypnose

Im Unterschied zu herkömmlichen (pschychologischen / psychotherapeutischen) Gesprächen wird in der Hypnose nicht nur mit deinem bewussten Denken gearbeitet. Du trittst in Kontakt mit dem Teil in dir, der oft sehr genau wahrnimmt, was dich wirklich beschäftigt, auch wenn du es nicht immer in Worte fassen kannst.
In diesem Zustand ist dein innerer Zugang offen. Gedanken, Gefühle und Erinnerungen zeigen sich oft wie von selbst. Du kannst sie neu betrachten, anders einordnen und dich leichter davon lösen.
Viele erleben dabei, dass sie in der Hypnose Dinge erkennen, die ihnen vorher nicht bewusst waren.
Hypnose arbeitet vorwiegend über das innere Erleben; über Wahrnehmung, Vorstellung und innere Prozesse.

Wie wirkt Mesmerismus

Während Hypnose über das innere Erleben im Geist wirkt, arbeitet Mesmerismus direkt über den Körper. Der Fokus liegt nicht auf dem, was du denkst, sondern auf dem, was dein System wahrnimmt und verarbeitet. 

Viele Prozesse laufen dabei ohne bewusste Steuerung ab. Der Körper folgt eigenen, oft sehr feinen Abläufen. Veränderungen geschieht dadurch weniger über Einsicht, sondern über Regulation und Entlastung im Nervensystem. Viele Menschen erleben diese Form der Arbeit als ruhig, klar und gleichzeitig tiefgehend.

Wie fühlt sich Hypnose an

Hypnose ist ein Zustand zwischen Wachsein und Entspannung. Du bist jederzeit ansprechbar, kannst hören, denken und bewusst entscheiden. Du wirst nicht fremdgesteuert und bleibst immer in Kontakt mit dir selbst.
Viele Menschen empfinden diesen Zustand als sehr angenehm, beruhigend und wohltuend. 

Wie fühlt sich Mesmerismus an

Mesmerismus wird in der Regel als ein sehr ruhiger und körperlicher Zustand erlebt. Der Verstand tritt in den Hintergrund. Es entstehen keine inneren Bilder und keine gedanklichen Abläufe. Stattdessen richtet sich die Wahrnehmung auf den Körper. Viele nehmen dabei feine Veränderungen wahr, zum Beispiel:

  • ein Gefühl von Schwere oder Leichtigkeit
  • Wärme oder ein leichtes Strömen im Körper
  • ein Nachlassen von innerer Spannung
  • ein zunehmendes Gefühl von Ruhe und Stabilität

In manchen Fällen kann es auch zu körperlichen Reaktionen kommen, wie 

  • feinen Zuckungen
  • spontanen, automatischen Bewegungen des Körpers

Der Prozess verläuft meist ruhig und ohne aktives Zutun. Der Körper folgt dabei eigenen, natürlichen Abläufen. Du bleibst jederzeit wach, orientiert und bei dir. Gleichzeitig kann sich ein Zustand einstellen, in dem sich dein System spürbar beruhigt und neu ordnet.

Im Vordergrund steht nicht das, was du denkst, sondern das, was du im Körper wahrnimmst.